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Mangroven des Roten Meeres

Mangroven sind der wichtigste Teil des Küstenlebensraums, die nur in kleinen Bereichen entlang der Gezeitenzone gedeihen. Mangroven spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit des marinen Ökosystems, da sie Sedimente aus den instabilen Substraten der Wadis und der Wüste filtern und die Verschlammung von Seegrasböden und Korallenriffen verhindern. Eine der wichtigsten Aufgaben von Mangroven ist die Erhöhung des Sauerstoffgehalts in der Meeresökologie. Sie filtern unter anderem Schadstoffe aus dem Abwasser, wie zum Beispiel Pestizide und andere Giftstoffe aus Abfällen, die in den Feuchtgebieten abgeladen werden.



Für viele von uns sind Mangroven nichts weiter als knorrige Bäume, beißende Insekten und schwarzer, stinkender Schlamm. In der Tat sind die ruhigen Stauwasser der Mangrovengebiete Orte, an denen junge Fische Schutz vor großen Raubtieren finden können. Diese Gebiete dienen einigen Fischarten und Meereslebewesen als Kinderstube und Laichplatz wie z.B. Seesterne, Brassen, Meeräschen, Garnelen und Krabben.


In Ägypten findet man Mangroven und ihren oben beschriebenen geschlossenen Lebensräumen in geschützten Gewässern mit In Ägypten findet man Mangroven und ihre oben beschriebenen, geschlossenen Lebensräume in geschützten Gewässern mit weichem Boden vor. Die Bestände sind normalerweise durch Landzungen, Inseln oder Gezeitensandgruben geschützt, sie gedeihen auch in flachen Buchten, die durch Randkorallenriffen abgeschirmt sind. Das größte Vorkommen von Mangroven am Roten Meer findet man im Süden des Roten Meeres, wo der Gezeitenhub höher ist als in den zentralen Teilen und es einen breiteren Festlandsockel, Schutzgebiete und Süßwasser gibt. Die Avicennia Marina ist die häufigste hier vorkommende Mangrovenart. Sie wird auch als Graue Mangrove bezeichnet und entstammt der Gattung Avicennia. Ihr Vorkommen beginnt im Küstengebiet nördlich von Hurghada und setzt sich Richtung Süden fort. Auf einigen Inseln findet man dichten Mangroven Bewuchs, darunter Abu Mingar, Qiusoum, Safaga, El Qusair und Wadi el Gemal.



Diese Mangrovenbestände sind wichtige Nistplätze für Hemprichmöwen, Schieferfalken und Fischadler. Weitere charakteristische Bewohner sind der Weißbauchtölpel, der Riffreiher, der Löffler, die Weißaugenmöwe, die Raubseeschwalbe und die Weißwangenseeschwalbe.



Die Mangroven des Roten Meeres haben bis jetzt relativ wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten, obwohl sie sich von den meisten Mangroven insofern deutlich unterscheiden, als dass sie euryhalin-metahalin sind und auf Substraten aus dünnem Sediment über subfossilem oder erhöhtem Korallengestein in Gebieten mit hohem Salzgehalt und begrenztem Süßwasser gefunden werden. Dies unterscheidet sie von den meisten der weltweit dominierenden Mangroven-Ökosystemen, die in tiefen, schlammigen, brackigen Substraten mit beträchtlichem Süßwasserzufluss vorkommen. Das Rote Meer markiert die geografische Grenze des Mangroven Wachstums.


Author / Photos ©: Ahmed Fouad

Übersetzt ins Deutsche von: Elke Riedlberger


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